1Da antwortete Hiob dem Herrn und sprach:
2Ich erkenne, dass du alles vermagst und dass kein Vorhaben dir verwehrt werden kann.
3»Wer verfinstert da den Ratschluss mit Worten ohne Erkenntnis?« Fürwahr, ich habe geredet, was ich nicht verstehe, Dinge, die mir zu wunderbar sind und die ich nicht begreifen kann!
4»Höre nun, ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich!«
5Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen.
6Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und in Asche!
9Ich will hören, was Gott, der Herr, reden wird;
denn er wird Frieden zusagen seinem Volk und seinen Getreuen
— nur dass sie sich nicht wieder zur Torheit wenden!
10Gewiss ist seine Rettung denen nahe, die ihn fürchten,
damit die Herrlichkeit in unserem Land wohne.
11Gnade und Wahrheit sind einander begegnet,
Gerechtigkeit und Friede haben sich geküsst.
12Die Wahrheit wird aus der Erde sprossen
und Gerechtigkeit vom Himmel herabschauen.
13Dann wird der Herr auch das Gute geben,
und unser Land wird seinen Ertrag abwerfen;
14Gerechtigkeit wird vor Ihm hergehen
und den Weg bereiten für seine Tritte.