18Als er aber früh am Morgen in die Stadt zurückkehrte, hatte er Hunger.
19Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Weg sah, ging er zu ihm hin und fand nichts daran als nur Blätter. Da sprach er zu ihm: Nun soll von dir keine Frucht mehr kommen in Ewigkeit! Und auf der Stelle verdorrte der Feigenbaum.
20Und als die Jünger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so plötzlich verdorrt?
21Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur tun, was mit dem Feigenbaum geschah, sondern auch, wenn ihr zu diesem Berg sagt: Hebe dich und wirf dich ins Meer!, so wird es geschehen.
22Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!
1Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, du bist sehr groß;
mit Pracht und Majestät bist du bekleidet,
10Du lässt Quellen entspringen in den Tälern;
sie fließen zwischen den Bergen hin;
11sie tränken alle Tiere des Feldes;
die Wildesel löschen ihren Durst.
12Über ihnen wohnen die Vögel des Himmels;
die lassen aus den Zweigen ihre Stimme erschallen.
13Du tränkst die Berge aus deinen Obergemächern;
von der Frucht deiner Werke wird die Erde satt.
14Du lässt Gras wachsen für das Vieh
und Pflanzen, dass sie dem Menschen dienen,
damit er Nahrung hervorbringe aus der Erde;
15und damit der Wein das Herz des Menschen erfreue,
und das Angesicht glänzend werde vom Öl,
und damit Brot das Herz des Menschen stärke.
27Sie alle warten auf dich,
dass du ihnen ihre Speise gibst zu seiner Zeit.
28Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie;
wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt;
29verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie;
nimmst du ihren Odem weg, so vergehen sie
und werden wieder zu Staub;
30sendest du deinen Odem aus, so werden sie erschaffen,
und du erneuerst die Gestalt der Erde.
33Ich will dem Herrn singen mein Leben lang,
meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
34Möge mein Nachsinnen ihm wohlgefallen!
Ich freue mich an dem Herrn.