1Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg; und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm.
2Und er tat seinen Mund auf [zu einer Rede], lehrte sie und sprach:
3Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
4Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden!
5Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben!
6Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden!
7Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!
8Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!
9Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen!
10Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
11Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!
12Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.
1Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel,
gegen die, welche reinen Herzens sind.
2Ich aber — fast wäre ich gestrauchelt mit meinen Füßen,
wie leicht hätte ich einen Fehltritt getan!
3Denn ich beneidete die Übermütigen,
als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah.
8Sie höhnen und reden boshaft von Bedrückung,
hochfahrend reden sie.
9Sie reden, als käme es vom Himmel;
was sie sagen, muss gelten auf Erden.
10Darum wendet sich auch sein Volk ihnen zu,
und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen.
23Und dennoch bleibe ich stets bei dir;
du hältst mich bei meiner rechten Hand.
24Du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich danach in Herrlichkeit auf!
25Wen habe ich im Himmel [außer dir]?
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!
26Wenn mir auch Leib und Seele vergehen,
so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.